Aktuelles aus der Kommunalpolitik
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Wahlprogramm von Roland Büchner
(28.05.2010)
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Roland Büchner: zur Person
(Quelle: BBS Mai 2010)
Roland Büchner wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.
Von 1998 bis 2003 war er ehrenamtlicher
Bürgermeister von Ferch.
In dieser Zeit hat sich Ferch zu einem schmucken
Ort verändert. Es wurden neue Straßen gebaut, der Radweg nach Caputh
und die Uferpromenade wurden neu gestaltet. Alle öffentlichen
Gebäude saniert. Der Grundstein für das Museum „Havelländische
Malerkolonie“ wurde in dieser Zeit gelegt und zum glücklichen Ende
geführt. Ein beispielloses Kleinod zeigt sich den Besuchern jetzt an
zentraler Stelle. Das Sanierungsgebiet „Dorfkern“ erfolgreich zu
Ende geführt.
Bürgernähe und Transparent in allen Fragen sind
ihm genauso wichtig wie Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit bei der
Lösung anstehender Probleme.
Roland Büchner war maßgeblich an der Gründung des
BBS 2002 beteiligt und ist seit 2005 deren Vorsitzender.
Seit der Gemeindestrukturreform bekleidet Herr
Büchner das Amt des Vorsitzenden der Gemeindevertretung,
gleichzeitig ist er Ortsvorsteher in Ferch.
Bestätigung für seiner Arbeit als Bürgermeister
von Ferch war der 1. Platz beim 6. Landeswettbewerb 2005/2006 „
Unser Dorf hat Zukunft“ auf Kreisebene.
Hauptaugenmerk seiner kommunalpolitischen Tätigkeit ist die Hilfe
und Unterstützung der Vereine in Schwielowsee. Hier insbesondere das
Vereins und Mehrzweckgebäude in Geltow.
Seit 26 Jahren ist Roland Büchner
Vereinspräsident des SV 1948 Ferch e. V. Dazu Mitglied im
Karnevalsclub, im Förderverein Havelländische Malerkolonie und in
der Volkssolidarität.
Bei der Berufsfeuerwehr ist Roland Büchner seit 1984 beschäftigt.
Dort ist er heute als Obermaschinist für Technik und Ausbildung
tätig.
Roland Büchner als Bürgermeisterkandidat
aufgestellt
Am
28.05.2010 hat die Mitgliederversammlung des Bürger Bündnis
Schwielowsee (BBS) beschlossen, Roland Büchner (49) als Kandidaten
für die Bürgermeisterwahl der Gemeinde Schwielowsee am 24.10.2010
aufzustellen.
Roland Büchner ist seit Gründung der Gemeinde Schwielowsee 2003
Vorsitzender der Gemeindevertretung und Ortsvorsteher des Ortsteiles
Ferch, dort war er vorher seit 1998 ehrenamtlicher Bürgermeister.
Vor dem Wahlgang machte Roland Büchner als Vorsitzender des BBS in
seinem Rechenschaftsbericht für 2010 deutlich, dass für das BBS nach
dem erfolgreichen Wahljahr 2008 die Devise galt und gilt, die
gestärkte Position in der Gemeinde entsprechend umzusetzen und
maßgeblich die Politik in Schwielowsee mitzubestimmen. Obwohl dies
im Großen und Ganzen gelang, gibt es einige Punkte, wo sich die
Ansichten des BBS nicht durchsetzen konnten, so Büchner weiter. Als
Beispiel nannte er den unverhältnismäßig hohen Personal- und
Sachaufwand der Gemeindeverwaltung zur Erlangung des Titels
staatlich anerkannter Erholungsort. Roland Büchner stellte dabei
klar, dass das BBS nicht generell gegen die touristische Entwicklung
in Schwielowsee ist, sondern sowohl die Herangehensweise an dieses
Projekt als auch die Prioritäten in Bezug auf andere wichtige
Vorhaben in der Gemeinde Schwielowsee realistischer und vor allem
bürgernäher gesehen hätte. Es müsse die Frage erlaubt sein,
inwieweit sich der Tourismus mit den Grundbedürfnissen der hier
lebenden Menschen verträgt, zumal nur etwa 1,38% der erzielbaren
Gewerbesteuern aus den Beherbergungsbetrieben stammen. Demgegenüber
war der bisherige Aufwand zur Erlangung des Gütesiegels anerkannter
Erholungsort derart hoch, dass andere dringende Vorhaben, wie das
Sport- und Vereinszentrum in Geltow und Kita-Neubauten in Caputh und
Ferch, immer noch verzögert werden. Dazu kommt, dass die Kosten bei
der Kita-Betreuung viel zu hoch sind, was sich nicht mit den
sozialen Absichten der Gemeinde verträgt. Der Gemeindeverwaltung sei
offensichtlich die Kostenkontrolle aus dem Ruder gelaufen, so dass
sie sich im Falle des Sport- und Vereinszentrums in Geltow nur noch
defensiv verhält. „Sich gegenseitig den schwarzen Peter zuzuwerfen
und zu sagen, es liegt nicht an uns, ist der falsche Weg. Hier
brauchen wir ein Wir-Gefühl und den erkennbaren Willen aller, das
Projekt zu stemmen!“ sagte Büchner und stellte Vorschläge des BBS
für die kommenden Wochen in Aussicht, wie trotz noch ausstehender
Fördermittel der Bau weiter vorangebracht werden kann.
Roland Büchner machte aber auch positive
Ergebnisse bei den sozialen Einrichtungen der Gemeinde dank der
Einflussnahme des BBS deutlich. Als Bürgermeister der Gemeinde
Schwielowsee will er die begonnene Arbeit aktiv fortsetzen und die
Gemeinde auf eine zukunftsorientierte, stabile Basis stellen. Dies
will er durch eine solide Finanzpolitik, insbesondere bei den
Investitionen, gestraffte Personalpolitik und die Optimierung der
Verwaltung erreichen.
Stellungnahme zum Ausbau der A10 vom AD Nuthetal zum AD Potsdam
(19.01.2010)
Schreiben an das Landesamt für Bauen und Verkehr vom 19.01.2010
als PDF-Datei (343kB)
Schwielowsee wählt am 24. Oktober
aus PNN
vom 16.01.2010 von Henry Klix
Termin für Bürgermeisterwahl bestätigt / Hoppe und Büchner
bringen sich als Kandidaten in Stellung
Schwielowsee
- Die Bürgermeisterwahl in Schwielowsee wirft ihre Schatten voraus:
Wahltag ist der 24. Oktober. Das Innenministerium hat einen
entsprechenden Rathausvorschlag diese Woche bestätigt. Die Stichwahl
wäre – wenn erforderlich – zwei Wochen später. Einem persönlichen
Wunsch der Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) folgend ist der
Wahltermin damit recht früh angesetzt. Hoppes Amtszeit endet erst am
14. Februar 2011. „Der frühe Termin war mir wichtig für meine
persönliche Lebensplanung“, sagte Hoppe gestern den PNN.
Mit Unterstützung ihrer Partei und der Bürger würde sie für eine
weitere Wahlperiode bereitstehen, erklärte die Bürgermeisterin.
Gemeinsam mit der Gemeindevertretung habe sie in den vergangenen
sieben Jahren viel bewegen können. „Für mich ist es wichtig zu
sehen, wie das angekommen ist.“ Wenn es gewollt ist, kämpfe sie
weiter – wenngleich auch in der nächsten Legislaturperiode nicht
jeder Wunsch erfüllt werden könne.
Mit der Gemeindefusion im Jahr 2003 war die 44-Jährige ins Amt
gewählt worden und setzte sich als politische Quereinsteigerin
überraschend mit 56 Prozent gegen den langjährigen Amtsdirektor
Bernd Lietz durch. Damals hatte sie die Unterstützung der FDP und
des Bürgerbündnis’ Schwielowsee. Bei der Kommunalwahl 2008 sammelte
die Diplom-Ingenieurin für die CDU/FDP-Fraktion 1435 Stimmen – das
beste Ergebnis.
Als zweiter Kandidat wird immer wieder der Vorsitzende des
Bürgerbündnis’ Roland Büchner genannt. Auch Büchner, zugleich
Gemeindevorsteher und Ortsbürgermeister von Ferch, ist am
Schwielowsee populär und war maßgeblich beteiligt, als seine
Wählergruppierung bei der jüngsten Kommunalwahl mit 42,5 Prozent
stärkste politische Kraft wurde – die CDU/FDP-Liste folgte
abgeschlagen mit 26,6 Prozent. Büchner selbst sammelte 898 Stimmen,
das drittbeste Ergebnis nach Hoppe und Fährmann Karsten Grunow
(BBS).
Büchner ist 49 Jahre als und als Obermaschinist bei der Potsdamer
Feuerwehr beschäftigt. Er betonte gestern gegenüber den PNN, dass
sich das Bürgerbündnis erst bei einer Mitgliederversammlung im April
zur Wahl verständigen wolle. Allerdings werde er nicht den Kopf
einziehen, wenn ein Kandidat gesucht wird. „Ich möchte auf keinen
Fall Verhältnisse wie in Seddiner See.“ Die Einwohner von
Schwielowsee sollten neben der Amtsinhaberin eine Alternative haben
– auch wenn es jeder Mitbewerber schwer gegen Hoppe haben werde.
„Sie hat viel bewegt und keinen schlechten Job gemacht“, räumte
Büchner ein. Mit ihm und Hoppe könnten aber zwei Grundphilosophien
zur Wahl stehen: „Für mich lautet die Frage, ob man den Tourismus
nicht etwas gemächlicher entwickelt und stattdessen erstmal die
Hausaufgaben macht.“ So sollte das Sport- und Vereinszentrum Geltow
Priorität vor einem touristischen Wegeleitsystem haben.
Der Bürgermeisterjob ist auch finanziell interessanter geworden:
Da gerade die Schwelle von 10 000 Einwohnern überschritten wurde,
steigt auch die Besoldungsgruppe: Ab 1. Januar gilt die A 15, das
monatliche Grundgehalt beginnt bei 4100 Euro.
Ausbau Seeweg geht gut voran
(02.01.2010)
Die
letzte Straßenausbaumaßnahme in 2009, im OT Ferch, geht gut voran.
Der ca. 500 m lange Abschnitt an der Uferpromenade wird gegenwärtig
saniert. Dieser Abschnitt, vom Wiesensteg bis zur Anbindung an die
Dorfstrasse, ist ein weiterer Abschnitt im Ausbauprogramm der
Fercher Uferpromenade.
Der Ausbau musste wegen der Befahrbarkeit etwas kompakter
ausfallen. So werden gegenwärtig die Pflasterarbeiten durchgeführt.
Gleichzeitig erfolgt die Anbindung an die Uferpromenade und dem
Wiesensteg.Als letztes werden dann die Grundstückszufahrten
hergerichtet und die Beleuchtungseinrichtungen installiert.
Durch das günstige Wetter konnte noch vor Weihnachten der
komplette Straßenbereich gepflastert werden. Nach der Winterperiode
können dann noch die Banketten gestaltet werden. Dann ist ein
weiterer Abschnitt saniert.
Ebenfalls in 2010 soll dann der Abschluss der Fercher
Uferpromenade beginnen. Schon jetzt wird an der Planung des letzten
Abschnitts, von Haus am See bis Mittelbusch, gearbeitet. Erste
Absprachen mit den zuständigen Behörden wurden bereits geführt.
Sollte alles planmäßig verlaufen kann der ca. 5 km lange Rundweg in
2011 komplett saniert sein.



Kita Anbau freigegeben
(10.12.2009)
Am 08.12.2009 konnte nun offiziell der Kita Ersatzbau zur Nutzung
freigegeben werden.
Im März dieses Jahres beschloss die Gemeindevertretung Schwielowsee
einen zusätzlichen Kitastandort zu schaffen. Hintergrund waren die
steigenden Anträge auf Betreuung in der Gemeinde. Zu diesem
Zeitpunkt wurden die Kapazitäten in den drei Einrichtungen voll
ausgelastet. Trotzdem fehlten ca. 40 Plätze.
Da der Standort, im OT Ferch, alle Bedingungen erfüllte (
Eigentum der Gemeinde, genügend Platz vorhanden ) entschied man sich
für ein Provisorium in Containerbauweise. In nur 6 Monaten, von der
Planung über die Genehmigung bis zum Einzug, konnten nun die Knirpse
„ihr neues Domizil“ erobern.
Dieses Provisorium wird nun für drei Jahre genutzt. In dieser
Zeit muss sich die Gemeinde Gedanken machen, was dann folgt.
Ortvorsteher Büchner sagte zur Eröffnung deutliche Worte. Es kann
nur eine Entscheidung getroffen werden, ein Neubau muss her.
Die Kita Ferch hat eine lange Geschichte. Sie stammt aus den
60ziger Jahre und wurde im Laufe der Zeit bereits viermal erweitert.
Ende 2004 wurde der letzte Anbau, eine Bewegungsstätte, in
Holzständerbauweise realisiert.
Das Hauptgebäude ist marode und entspricht nicht mehr den
Anforderungen unserer Zeit. Besonders gravierend ist die
Wärmeisolierung und der äußere Zustand. Jeder Euro der in dieses
Gebäude verbaut wird ist verlorenes Geld.
In 2010 wird es eine Machbarkeitsstudie geben, die zunächst den
Bedarf ermitteln soll. Anschließend kann auf dem Gelände neu gebaut
werden.
Ehrgeiziges Ziel muss es sein, dass in drei Jahren das Provisorium
verschwindet und ein Neubau entsteht.
Ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte unserer Kita
Sonnenschein.

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