Aktuelles aus der Kommunalpolitik
Archiv 2010 Archiv 2009 Archiv 2008 Archiv 2007 Archiv 2006
Archiv 2005 Archiv 2004 Archiv 2003
19. Fercher Weihnachtsmarkt wieder gut besucht
(Dezember 2011) Es ist
eine schöne Tradition am ersten Adventswochenende auf dem Gelände in
der Burgstraße die Vorweihnachtszeit einzuläuten.
Wieder mal haben viele Helfer dafür gesorgt, dass so richtig
Weihnachtsstimmung aufkommt. Bei Glühwein und Röstbratwurst haben viele
Fercher und Gäste die Gelegenheit genutzt.
Auch an die Kleinsten wurde diesmal gedacht. Ein Kinderkarussel und ein
Lampionumzug ließen die Augen strahlen. Mit einem Konzert, organisiert
durch das Kulturforum, wurde die Veranstaltung gut umrahmt.
Dank an die Gewerbetreibenden aus Ferch, der Feuerwehr, der
Jugendgemeinschaft Ferch und den zahlreichen noch vertretenen Vereine
und Aussteller.
Na dann….. bis zum 20. Weihnachtsmarkt
Auch Parkplatz Mittelbusch im Bau
(Dezember 2011) Was waren
das für chaotische Verhältnisse. Kaum wurde der beliebte Bonsaigarten
eröffnet, parkten Autos wild auf der Straße. Kein durchkommen für Busse
und verärgerte Anwohner.
Bereits 2009 kam aus dem Ortsbeirat der Vorschlag, einen Parkplatz in
Mittelbusch zu bauen. Erste Vorschläge, den Platz neben dem
Bonsaigarten wurden verworfen weil hier mal ein Friedhof war. Der
andere Vorschlag war dann das jetzige Areal am Ortseingang.
Leider mussten wieder 3 Jahre ins Land gehen bis alle Behördengänge
gemeistert und die Baugenehmigung nun erteilt wurden. Mit Restmitteln
aus dem Haushalt der Gemeinde Schwielowsee wird nun bis zum Winter der
Parkplatz vorbereitet.
Man kann schon sehen wie dieser später mal aussehen wird.
Längsseits zur Straße wird eine Busspur eingerichtet wo Busse Besucher
das Aus und Einsteigen ermöglichen wird. Auf dem Parkplatz selbst wird
für ausreichend Parkraum für PKW gesorgt.
Wenn, irgendwann in der Zukunft, die Kreisstraße nach Petzow ausgebaut
wird, erfolgt auch ein direkter Anschluss an den Parkplatz.
Fertigstellung ist je nach Witterung bis spätestens März/April 2012
geplant. Besucher des Bonsaigarten und der Fercher Uferpromenade werden
sich freuen.
Bleibt zu hoffen, dass der Parkplatz dann auch genutzt wird und eine
Entlastung für die Anwohner und dem fließenden Verkehr erfolgt.
Uferpromenadenabschnitt feierlich eingeweiht
(06.12.2011) Trotz
tristem Wetter konnten wir mit einigen Sonnenstrahlen den vorletzten
Abschnitt der Fercher Uferpromenade für die Öffentlichkeit freigeben.
Im Beisein der BM Frau Hoppe, Vertreter der Verwaltung, dem Planern
Herrn Sinarski aus Geltow sowie Vertretern des Ortsbeirat Ferchs
konnten wir feierlich das Band durchschneiden.
Somit wurde ein weiterer Teil der Fercher Uferpromenade seiner
Bestimmung übergeben. Auf einer Länge von ca. 850 m entstand ein
funktionaler Uferwanderweg der sowohl von Wanderer als auch von
Fahrradfahrer bequem genutzt werden kann.
Auch die Liegewiese in Mittelbusch wurde neu gestaltet und wird bestimmt in der kommenden Saison rege genutzt.
Einen besonderen Dank konnte die Bauausführende Firma Kober
erhalten. In Sachen Ausbau Uferpromenade Ferch schon erprobt, hat die
Firma in einer hervorragenden Qualität die Aufgabe gemeistert. Dies ist
besonders bei der engen Bauzeit nicht immer selbstverständlich.
Als kleine Vorausschau sei erwähnt, dass wir im kommenden Jahr am
letzten Teilstück, Parkplatz an der Gaststätte Haus am See bis
Lückenschluss Höhe Fontanepark die Planungen beginnen werden und 2013
dann den Lückenschluss vollziehen wollen.
Uferpromenade fast fertig
(November 2011) Auch wenn
die Beleuchtung noch nicht installiert ist, der Ausbau der
Uferpromenade von Fontanepark bis Mittelbusch ist fast fertig. Und
schön ist er geworden. Mit Fug und Recht kann man sagen, dass es sich
lohnt hier lang zu spatzieren .
Auch Anwohner und Besucher die hier schon mal den Probelauf gemacht
haben sind begeistert. Was früher ein Gang über, im wahrsten Sinne des
Wortes, Stock und Stein war ist heute eine in die Landschaft
intrigierte Wanderroute für Fahrradfahrer und Wanderfreunde.
In 8 Monaten Bauzeit ist nun ein weiterer Abschnitt der Uferpromenade
entstanden.
Bleibt zu hoffen, dass wir nun auch den letzten Abschnitt bis zum
Parkplatz Neue Scheune auch so realisieren können wie wir wollen.
Leider sind noch immer zwei Anwohner gegen eine Bebauung durch die
Gemeinde.
Begehung im OT Ferch ( Flächennutzungsplan - FNP )
Am 20.10.2011 fand mit
den zuständigen Behörden eine „Vor Ort Begehung“ statt.
Ziel der Begehung war vor Ort abzuwägen ob bestimmte Gebiete aus dem
Status Landschaftsschutzgebiet (LSB) ausgegliedert werden können und ob
geeignete Flächen für zukünftige Bebauungen vorhanden sind.
Besonders im Fokus war die Fläche entlang der Beelitzerstrasse von
„Ralles Imbiss“ in Richtung Parkplatz Sperlingslust. Hier plant die
Gemeinde lt. Entwurf FNP eine Erweiterung der Bebauung.
Leider konnte vor Ort keine Entscheidung bekannt gegeben werden. Ich
hatte jedoch den Eindruck das das Ansinnen der Gemeinde nicht
entsprochen wird.
Wenn man den gegenwärtigen Stand des FNP, nach einigen Abwägungen
betrachtet so werden für uns nicht alle Entwicklungsziele in Erfüllung
gehen.
Insbesondere wird der Bereich der Alten Dorfstelle im zukünftigen FNP
als Erholungsgebiet definiert, Sperlingslust im vorderen Drittel ( bis
zum ehemaligen Speckbunker als Wohngebiet, der Rest als Erholungsgebiet
ausgewiesen.
Am Sonnenhang zum Teil Mischgebiet und Erholungsgebiet. Die so
genannten Splittersiedlungen Kammerode, Kemnitzer Heide und Bahnhof
Linewitz dürfen nicht weiter bebaut werden.
Allerdings wird die Bearbeitung des FNP sich noch einige Zeit
hinziehen. So das noch die eine oder andere Überraschung möglich ist.
Karl- Schuch Weg feierlich eingeweiht
 Am 29.09.2011 war es soweit,
mit der feierlichen Übergabe des Karl- Schuch Weg wurde die letzte
Maßnahme im Rahmen des Programms „ Sanierungsgebiet Dorfkern Ferch“
abgeschlossen.
Somit geht ein langer Entwicklungsprozess in unserem Ortsteil zu ende.
Zahllose Maßnahmen haben dazu beigetragen unseren Ort attraktiver zu
gestalten.
Ein kurzer Rückblick zeigt, dass es ein langer Weg war. 1992 begannen
die ersten Planungen für das Sanierungsgebiet. Vorraussetzung war, dass
die damalige selbstständige Gemeinde Ferch unter der Regie des
ehemaligen ehrenamtlichen Bürgermeister Thomas Hartmann in das Programm
der Städtebauförderung aufgenommen wurde. Dieses Programm wurde zum
damaligen Zeitpunkt aufgelegt um die Historischen Substanzen zu
erhalten und die Infrastruktur zu verbessern.
Zunächst wurde ein Maßnahmekatalog erarbeitet welche Maßnahmen
durchgeführt werden sollen.
Durch eine Drittelförderung, je ein Drittel Bund und Land sowie ein
Drittel die Gemeinde selbst, wurden sowohl Planung als auch die
Maßnahmen finanziert.
Im laufe der Jahre wurden so, die Dorfstraße, die Burgstraße, der
Schwarze Weg, die Straße an den Eichen und eben der Karl- Schuch Weg
grundhaft ausgebaut.
Aber auch Maßnahmen an der Uferpromenade, dem Terrassenweg oder
einzelner Verbindungswegen wurde so gefördert und währen wohl ohne
Sanierungsgebiet heut noch nicht fertig gestellt.
Das besondere am Sanierungsgebiet war aber auch, dass einzelne Gebäude
aus dem Fördertopf komplett saniert wurden. Und in diesem Fall nicht
nur öffentliche Gebäude.
Als Beispiel seihen hier das Haus in der Seestrasse (Helga Martins)
oder das Haus Beelitzerstrasse 2 (Familie Hauschild) genannt.
Bei den öffentlichen Gebäude waren dies, dass Haus der Begegnung und
die ehemalige Schulbaracke, beides in der Burgstraße.
Auch wurden zahlreiche kleinteilige Maßnahmen an privaten Häusern mit
einer max. Förderung von 15.000,00 € bezuschusst. Hier insbesondere
Fenster, Dächer, Zäune usw.
Grundlage der Förderung war die Sanierungssatzung und die
Gestaltungssatzung der Gemeinde Ferch die sich auch an historischen
Vorbild orientierte.
Nun ist auch das Sanierungsgebiet Ferch Geschichte. Die Gemeinde hat
ein Teil schon aufgehoben und wird dies nun auch für den letzten
Abschnitt tun.
Auch wenn vielleicht für den ein oder anderen nicht alle Maßnahmen als
gelungen betrachtet werden, muss man resümieren, das Sanierungsgebiet
„Dorfkern Ferch“ war ein Segen für die Entwicklung unseres Ortes.
Anhörung zum Planfeststellungsverfahren Ausbau der
Autobahn BAB 10
Am 07.09.2011 wurde in
den „Müller- Hof“ in Caputh geladen. Grund war die Anhörung zum
achtstreifigen Ausbau der BAB 10. Hier konnten interessierte Bürger
ihre Bedenken zum Ausbau darstellen und Antworten auf ihre Fragen
erhalten. Haupttenor der Kritik am Ausbau waren Lärmbelästigung und
erhöhte Verschmutzung der Umwelt. Gefordert wurden Lärmschutzmaßnahmen
im Bereich Ferch.
Leider waren bei der Veranstaltung nur wenige Bürger anwesend. Dies lag
aber zum Teil auch am Zeitpunkt der Anhörung. Mitten in der Woche um
11:00 Uhr konnte natürlich nicht jeder kommen. Ein Schelm der Böses
ahnt. War dies Kalkül?
Als Fazit kann man kurz zusammenfassen. Für die Ortslage Ferch wird es
keine Zusätzlichen Lärmschutzmaßnahmen geben. Weder Lärmschutzwälle
noch der so genannte Flüsteraspalt werden in die Planung und
Durchführung aufgenommen.
Lediglich ein neuer Belag, der als Testphase eingebracht wird, soll den
Lärm minimieren.
Besonders belächelt wurde die Aussage der Planer, dass es im
Gemeindegebiet im Ortsteil Ferch einige „Restbetroffene“ gibt, die
Anspruch auf Lärmschutzmaßnahmen am Haus haben. Dies trifft aber nur
für die Wohnhäuser rund um den Bahnhof Linewitz zu.
Einzige Hoffnung für unseren OT Ferch bleibt, dass das Projekt
Lärmschutz plus Solaranlage im Gebiet um Michendorf ein Erfolg wird.
Hier sollen private Investoren auf den Lärmschutzwänden Solaranlagen
bauen. Dies könnte dann auch im Bereich Ferch entstehen wenn sich dies
für die Investoren lohnt. Im neuen Flächennutzungsplan werde ich mich
dafür einsetzen, dass entsprechende Flächen für diese Maßnahmen
vorgehalten werden.
Ich werde auch in Zukunft an manchen Tagen meine Fenster und Türen
schließen um nicht das ständige Dröhnen der Autobahn zu hören.
Flächennutzungsplan (FNP) auf den Weg gebracht
(August 2011) Seit
nunmehr 2 Jahren bastelt die Gemeinde Schwielowsee am neuen
Flächennutzungsplan (FNP) Auch im Ortsteil Ferch wird von vielen
Bürgern mit Spannung das Ergebnis der zahlreichen Beratungen,
Abwägungen und Sitzungen erwartet.
Nicht zuletzt ist gerade in Ferch vieles im Argen. Der letzte FNP hatte
zahlreiche „Weiße Flecken“ also Gebiete die nicht definiert wurden. So
mancher stellte sich die Frage, sind wir nun Wohngebiet,
Erholungsgebiet oder bin ich im Wald.
Gerade aber diese Fragen sollen durch den neuen, gemeinsamen, FNP
Schwielowsee beantwortet werden.
Das es bei diesem komplexen Planwerk nicht nur Gewinner gibt sollte
eigentlich jedem klar gewesen sein. Ob nun in der Alten Dorfstelle, in
Sperlingslust oder am Sonnenhang überall gab es in den letzten Jahre
Unstimmigkeiten über die Art der Nutzung der Grundstücke.
Leider ist der kommunalpolitische Grundsatz, die Gemeinde hat die
Planungshoheit eine geschriebene Floske. In Wirklichkeit haben
Ministerien und Behörden das sagen.
Sie sind es auch die zum Schluss uns den „Segen“ geben und das Planwerk
FNP genehmigen.
Bleibt abzuwarten ob es uns gelingt, Landschaftsschutzgebiete,
Naturschutzgebiete, Denkmäler, Trinkwasserschutzzonen, Feuchtbiotope
und und und……. So abzuwägen, dass auch in Zukunft der Mensch die
Möglichkeit hat in diesen Schützenswerten Gebieten zu wohnen, sich zu
erholen und einfach nur Urlaub machen kann.
Uferpromenade wird weitergebaut
(März 2011) Und wieder geht
es weiter. Nach 2009 Wiesensteg und 2010 Abschnitt zwischen Seestraße
und Wiesensteg wird nun der vorletzte Abschnitt der Uferpromenade
gebaut.
Zwischen Mittelbusch und Fontanepark sind die Arbeiten nun im vollen
Gange. Dabei ist vorgesehen, dass im Bereich Fontanepark bis Haus Tilia
eine wassergebundene Decke analog zur bisherigen Gestaltung der
Uferpromenade entsteht und im Bereich Haus Tilia bis zur Apfelplantage
der Weg gepflastert wird. Weiter in Richtung Mittelbusch wieder eine
wassergebundene Decke. Die Brücke über den Graben in Mittelbusch wird
durch einen Durchlass ersetzt und die Badewiese neu gestaltet.
Wenn alles gut geht wird die Maßnahme Ende Oktober fertig sein.
Der Letzte Abschnitt ist dann von Parkplatz Haus am See bis zum
Anschluss an den jetzigen Abschnitt. Leider wird sich diese Maßnahme
verzögern weil es immer noch zwei Grundstücksbesitzer gibt die einem
Ausbau nicht zustimmen.
Archiv 2010 Archiv 2009 Archiv 2008 Archiv 2007 Archiv 2006
Archiv 2005 Archiv 2004 Archiv 2003
|