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Chronik - 1. Kapitel
Die Gründung
Es war im Oktober 1948 als sich ein paar Fercher in einer Kneipe
trafen und darüber sprachen wie könnten wir hier in Ferch nach dem
Krieg wieder ein Stück Normalität hineinbringen. Eigentlich braucht
man nicht viel dazu. Einen Platz, etwas Geschick um ein paar Tore zu
zimmern und fertig ist der Fußballplatz. Jetzt noch ein paar
Gleichgesinnte und schon ist die Geburtsstunde des Vereins
besiegelt.
So könnte alles begonnen haben. Wir wissen es nicht ganz genau. Was
wir aber wissen ist das im Oktober 1948 die Sportsfreunde Bruno
Jenschura, Georg Thiele, Erwin Franzke und Rudolf Wünsch unsere
Sportgemeinschaft Ferch ins Leben gerufen haben.
Die Bedingungen waren für den heutigen Betrachten sehr bescheiden
den nach dem Krieg gab es weder einen Rasenplatz noch Addidas Schuhe
oder vernünftige Lederbälle. Dies war aber auch nicht das
entscheidende, sondern der Wunsch in einem Verein Sport zu treiben,
sich anschließend in gemütlicher Runde zusammenzusetzen und dem
schweren Alltag etwas zu entfliehen.
Schnell wuchs der Verein auf Ca 60 Mitglieder an. Zuerst wurde nur
Fußball gespielt. Die Gegner waren die eigenen Sportsfreunde, später
spielte man dann auch gegen andere Mannschaften und so allmählich
wurde daraus ein aktiver Wettkampfbetrieb mit mehreren Mannschaften.
Dies war der Beginn des organisierten Spielbetrieb. Die SG Ferch war
der erste organisierte Verein in Ferch.
Damals mußte man noch mit dem Fahrrad zum Wettkampfort fahren heute
eigentlich unvorstellbar.
Im laufe der Jahre entwickelte sich der Verein weiter, hier muß aber
auch gesagt werden das es in den vielen Jahren des Bestehens Höhen
und Tiefen gab. Oft genug stand der Verein davor sich aufzulösen.
Die gesellschaftlichen Bedingungen waren ein Grund. Ein anderer die
örtlichen Bedingungen Sport zu treiben. Es bleibt aber festzuhalten
das man sich immer wieder motivierte um weiterzumachen. Grundlage
dafür waren Persönlichkeiten die noch heut im Verein tätig sind.
Wenn man über diese Persönlichkeiten heute spricht muß man unbedingt
solche Sportsfreunde nennen wie Bruno Jenschura, Erwin Franzke,
Horst Herrmann, Heinz und Gerd Franzke , Hans und Ursel Rolle sowie
der jetzige Präsident Roland Büchner. Sie haben entscheidenden
Anteil an der Entwicklung und am Fortbestand unseres Vereins.
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Vorwort
2. Kapitel
3. Kapitel
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